Kleinreifling gehört zur Marktgemeinde Weyer und liegt nur wenige Kilometer nördlich der steirischen und westlich der niederösterreichischen Grenze im äußersten Südosten Oberösterreichs an der Eisenstraße. Die Gemeinde erstreckt sich über ein Gebiet von 223km² und hat eine Bevölkerung von 4.278 Einwohnern (Stand 01.01.2017).

Die Gemeinde wird als Pflichtbereichsklasse 4B behandelt. Diese Kategorisierung wird durch die Fläche der Gemeinde, Einwohnerzahl, Gebäudeanzahl sowie den Besitz von gefährlichen Objekten ermittelt. Von diesem Wert aus werden jeweilige Gerätschaften – Fuhrpark und Spezialausrüstung – zugelassen.

Der Pflichtbereich gliedert sich dabei in drei Einsatzzonen. Die zuständigen Feuerwehren für diese Einsatzzonen sind die Freiwilligen Feuerwehren Kleinreifling, Unterlaussa und Weyer. Diese Gliederung ist in den Einsatzleitrechner der Landeswarnzentrale eingepflegt und garantiert ein rasches und effizientes Eingreifen der Feuerwehren. Je nach Einsatzart können die Feuerwehren variabel alarmiert werden. Die Einsatzzone der Feuerwehr Kleinreifling erstreckt sich etwa auf etwa 95km², das heißt, dass die Kameraden für 40% der Gemeindefläche für die Sicherheit verantwortlich sind.

Dieses Einsatzgebiet umfasst ein kilometerlanges Straßennetz, zu dem neben den einzelnen Erschließungsstraßen auch eine Reihe von Forst- und Güterwegen zählen. Durch den stetigen Ausbau der Forststraßen ist es fast unmöglich eine genaue Kilometerangabe zu machen. Parallel zur Enns verläuft eine Bahnstrecke der ÖBB, welche mit einer Länge von 14 Kilometern durch die Einsatzzone der Freiwilligen Feuerwehr Kleinreifling verläuft. Diese Eisenbahnstrecke führt südlich von Kleinreifling durch den 224 Meter langen Tunnel Schönau.

Zusätzlich kommt der Wasserdienst auf etwa 33 Kilometer schiffbarem Gewässer zum Einsatz, wobei sich das Gebiet von der sogenannten Kesselbrücke bei Altenmarkt in der Steiermark bis Reichraming erstreckt. Der Wasserdienst kann aber auch zu überörtlichen Einsätzen hinzugezogen werden.

Neben knapp 200 Wohnhäusern, 30 Bauernhöfen und einigen Gewerbebetrieben befinden sich etwa 600 Gebäude in der Einsatzzone.