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Im Jahre 1911 brannte das Wirtschaftsgebäude des Reiflingbauern ab. Daraufhin schlossen sich einige Bürger von Kleinreifling zusammen und gründeten am 3. März 1912 die Freiwillige Feuerwehr Kleinreifling. Die Gründungsmitglieder waren:
Der erste Kommandant war Auer Franz. Im Jahre 1914 wurde er von Kaltenbrunner Engelbert sen. abgelöst, welcher dieses Amt bis 1930 inne hatte. Ihm folgte sein Sohn Kaltenbrunner Engelbert junior.
1922 wurde das 1. Zeughaus, eine Holzbaracke, seiner Bestimmung übergeben. Dieses wurde 11 Jahre später durch einen Erdrutsch schwer beschädigt. Aigner Alois war von 1938 bis 1952 an der Kommandospitze. In seiner Dienstzeit wurde die Freiwillige Feuerwehr im Jahre 1949 mit Bescheid vom Amt der Oberösterreichischen Landesregierung eine Körperschaft öffentlichen Rechtes. Trotz der schlechten wirtschaftlichen Lage der Nachkriegszeit war es der Feuerwehr möglich, einen Steyr 1500 A zu erwerben. Mit diesem Schritt wurde eine Zeit der Modernisierung und der Erweiterung der technischen Hilfsmittel zu der in dieser Zeit noch im Vordergrund stehenden Brandbekämpfung eingeleitet. So war die Feuerwehr jedes Jahr mit der Löschung von ca. 30 Waldbränden beschäftigt, die von Dampflokomotiven durch Funkenflug verursacht wurden. 1951 kaufte man eine neue Tragkraftspritze R75 und 4 Jahre später stelle die Gemeinde den Feuerwehrmännern von Kleinreifling ein weiteres Fahrzeug, einen alten VW 82 Kübelwagen, zur Verfügung. Erst 1956 wurde das baufällige, hölzerne Zeughaus unter der Leitung von Kommandant Kremser Johann gründlich renoviert und durch ein Mauerziegelwerk ersetzt. Kurze Zeit später wurde die 1931 erstandene Tragkraftspritze E35 von einer neuen R VW 75 abgelöst. Nach der Kommandoübernahme durch Schenk Ernst 1958, wurde Kupfer Lambert 1961 zum Kommandanten gewählt. In der folgenden Periode kam die Feuerwehr zu zahlreichen Neuanschaffungen, von denen einige auch noch heute in Verwendung sind. 1964 wurden ein Kleinlöschfahrzeug Steyr Fiat und eine Motorspritze VW Automatik 75 gekauft. In den Jahren 1967 und 1968 entstand im Zuge der Umsiedlung in den neuen Ort das inzwischen schon wieder „alte Feuerwehrdepot“. Nach der Elektrifizierung der Eisenbahnstrecke im Jahr 1968 sind die Brandeinsätze bis auf einen geringen Anteil zurückgegangen. Durch das ständige Anwachsen der Verkehrs häuften sich technische Einsätze immer mehr. So wurden ein Land Rover als Mannschaftswagen, 1975 ein Ford Transit und sieben Jahre später ein LF-B der Marke Mercedes angeschafft. Im Jahr 1983 übernahm Rodlauer Kurt das Kommando und nur wenige Jahre später wurde ein TLF-A 2000 gekauft. Weiters wurde der Feuerwehr Kleinreifling ein A-Boot vom Oberösterreichischen Landesfeuerwehrkommando übergeben und 1991 begann die Feuerwehr mit dem Neubau des derzeitigen Feuerwehrhauses. Seit März 1993 führt Gerhard Gollner sehr erfolgreich die Geschicke der Freiwilligen Feuerwehr Kleinreifling. Ende Februar 2008 wurde Gerhard Gollner erneut als Kommandant unserer Wehr für die nächsten 5 Jahre gewählt.
1930: Bei der "Hofübergabe" von Kaltenbrunner Engelbert sen. an Kaltenbrunner Engelbert jun.
1937: Gruppenfoto zum 25 jährigen bestehen der Feuerwehr Kleinreifling
1968: Das alte Zeughaus zum Zeitpunkt der Ortsumsiedlung |
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